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Anpassung GAP
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Bäuerinnen-Studie
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Dürre 2026
Tierweide, Sehnsuchtsort, Arbeitsplatz und Lebensraum – Österreichs Almen sind vieles, aber vor allem sind sie das Ergebnis jahrhundertelanger harter bäuerlicher Arbeit. Doch sie stehen auch vor großen Herausforderungen.
Almwirtschaft
© BMLUK/
Siebenhandl
Klimawandel, volatile Preise und Hofnachfolge: Die Landwirtschaft steht heute vor großen Herausforderungen. Doch daraus können auch Chancen entstehen. Ein gestiegenes Bewusstsein für den Wert regionaler Lebensmittel in der Gesellschaft, die Digitalisierung und innovative Betriebskonzepte schaffen neue Möglichkeiten und Perspektiven für die Zukunft.
Besonders wichtig sind uns dabei die Bäuerinnen und Bauern. Ihre Meinungen zu diesen Themen sind von großer Bedeutung für uns. Deshalb wollen wir laufend ihre Meinung wissen. Auch wenn es sich dabei um keine repräsentativen Umfragen handelt, zeigen sie doch ein allgemeines Stimmungsbild. Die Ergebnisse präsentieren wir hier und geben so Einblick in die aktuellen Anliegen, Sorgen und Vorhaben der Betriebe.
Die Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln sicherstellen und dabei den gesellschaftlichen Anforderungen bestmöglich gerecht zu werden:
An kaum eine andere Branche gibt es so viele Ansprüche wie an die Landwirtschaft. Faire Produktpreise zu erzielen, ist aus Sicht vieler Bäuerinnen und Bauern die wichtigste Herausforderung.
Der Klimawandel beeinflusst die Landwirtschaft unmittelbarer als die meisten anderen Branchen und ein Großteil der Bäuerinnen und Bauern setzt bereits Maßnahmen, die ihren Betrieb an die neuen Bedingungen anpassen. Konkrete Maßnahmen reichen vom Einsatz neuer Saatgutmischungen und Arten, bis beispielsweise hin zu neuen Weidesystemen.
Produkte aus der Region liegen im Trend – ein Umstand, den immer mehr Betriebe für sich zu nutzen wissen. 29 % der teilnehmenden Bäuerinnen und Bauern gaben an, ihre Produkte bereits selbst zu vertreiben und nur 2 % stimmten gänzlich gegen eine Direktvermarktung der eigenen Erzeugnisse. Eine Diversifizierung des Angebots wird damit ein immer wichtigeres Thema für die heimische Landwirtschaft.
In Österreich wurden 2024 26 % der landwirtschaftlichen Flächen biologisch bewirtschaftet. Dieser sehr hohe Bio-Anteil spiegelt sich auch in unserer Umfrage wieder und weitere 21 % können sich vorstellen ihren konventionellen Betrieb zukünftig auf Bio umzustellen. Das Ziel des Regierungsprogramms den Anteil an biologischer Landwirtschaft bis 2027 auf 30 % zu steigern ist damit in greifbarer Nähe.
Wissen ist ein wichtiges Kapital in der Landwirtschaft. Vieles wird von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Daneben spielen in einer technisierten und von Marktdruck geprägten Zeit professionelle Bildungs- und Beratungsangebote eine immer wichtigere Rolle und diese werden auch von den meisten Landwirtinnen und Landwirten gerne angenommen.
88 % der Teilnehmenden gaben an, bei der Hofübergabe bzw. –übernahme vor Herausforderungen zu stehen. Generationskonflikte können belastend sein, aber auch finanzielle Unsicherheiten wirken sich aus. Im Rahmen der neuen GAP gibt es daher erweiterte Unterstützungsmöglichkeiten die mehr Sicherheit für Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer schaffen.
Schau auch auf unserer Hofübernahme Schwerpunkt-Seite vorbei und informiere dich über sämtliche Unterstützungsmöglichkeiten, Aus- und Weiterbildung, sowie Erfahrungsberichte von Junglandwirtinnen und Junglandwirten.
Almen sind Kulturlandschaften, die viele Leistungen für die Allgemeinheit erbringen. Aber ihre Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter stehen vor vielen Herausforderungen: von Konflikten mit Erholungssuchenden, über den Klimawandel bis hin zur Zunahme der Wolfpopulation. Während die Almwirtschaft für 76 % der Bäuerinnen und Bauern ganz klar Zukunft hat, sehen dies 24 % skeptisch. Hier erfährst du, was unsere Almen alles leisten und wie die Almwirtschaft unterstützt wird!
1.128 Nutztierverluste im Jahr 2023 und eine starke Zunahme der Wolfspopulation – der Wolf bringt unsere Landwirtschaft in Bedrängnis. Wenig überraschend stimmten daher 91 Prozent der teilnehmenden Personen für eine Änderung des Schutzstatus des Raubtiers. Der strenge Schutz beruht auf der 30 Jahre alten EU-Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie. Die Forderung von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig den Schutzstatus zu senken hat Erfolg: Die EU-Mitgliedsstaaten haben sich im September 2024 auf eine Absenkung des Schutzstatus von „streng geschützt“ auf „geschützt“ geeinigt. Im Dezember haben sich auch die Vertragspartner der Berner Konvention für die Absenkung ausgesprochen.
9 % sind dagegen
91 % sind dafür
Unsere Wälder sind unter Druck: Der Klimawandel, damit einhergehende Wetterextreme und Schädlinge hinterlassen bereits deutliche Spuren. Um diesen Herausforderungen erfolgreich entgegenzutreten, ist es wichtig, schon heute vermehrt Baumarten zu setzen, die mit den prognostizierten Bedingungen besser zurechtkommen. 53 % der teilnehmenden Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer gaben an bereits Maßnahmen für den Aufbau eines klimafitten Waldes gesetzt zu haben. Zur Unterstützung werden im Rahmen des Waldfonds u. a. Maßnahmen zur standortangepassten Baumarten-Zusammensetzung gefördert.
Nein, noch nicht
Ja, ich habe bereits Maßnahmen gesetzt
47 %
53 %
Nein, noch nicht
Ja, ich habe bereits Maßnahmen gesetzt
47 %
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76 % Ja
24 %
Nein
Die von Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig initiierte „VISION 2028+“ soll unserer Landwirtschaft Stabilität bieten, Orientierung schaffen und Planungssicherheit geben.
VISION 2028+
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Wie ist es um unseren Ackerbau bestellt? Welche neuen Chancen gibt es für die betriebliche Weiterentwicklung und wie kann die Bodengesundheit gefördert werden? Antworten auf diese und weitere Fragen geben wir in unserem Ackerbauschwerpunkt.
Ackerbau im Wandel
© BMLUK/
Haiden
Mit dem Waldfonds hat die Bundesregierung ein Zukunftspaket geschnürt, von dem alle profitieren: Waldbewirtschafterinnen und Waldbewirtschafter, die gesamte Wertschöpfungskette Forst-Holz-Papier, das Klima und die Allgemeinheit.
Der Waldfonds
Ob als Unternehmerin, traditionsbewusste Bäuerin oder zentrales Bindeglied im Familienbetrieb – Frauen prägen die Land- und Forstwirtschaft in all ihrer Vielfalt. Im „Internationalen Jahr der Bäuerin 2026“ rücken wir ihre Leistungen in den Fokus.
Jahr der Bäuerin 2026
© BMLUK/
Gruber
Österreichs Almwirtschaft steht vor zahlreichen Herausforderungen – welche das sind und welche Unterstützungsmaßnahmen und zukunftsträchtigen Konzepte es für den Erhalt dieser wertvollen Kulturlandschaft gibt, erfährst du hier.
Almwirtschaft
84 % gaben an, dass sie das Gefühl haben, ihre Arbeit werde von der Gesellschaft nicht ausreichend wertgeschätzt. Auch wenn die Landwirtschaft tatsächlich manchmal zur Zielscheibe unsachlicher Kritik wird, so zeigt eine aktuelle Studie doch, dass ein Großteil der Gesellschaft das anders sieht. Um das Verständnis der Konsumentinnen und Konsumenten noch weiter zu schärfen und ihnen zu zeigen, wie nachhaltig Österreichs Landwirtschaft produziert, haben wir im Rahmen unserer Initiative Das isst Österreich eine Faktencheck-Serie gestartet. Außerdem wurde unlängst eine eigene Arbeitsgruppe der VISION 2028+ zum Thema „Wahrnehmung und Wertschätzung der Landwirtschaft“ eingerichtet.
Die meisten Befragten mit der Möglichkeit einen Hof zu übernehmen, zeigten sich in unserer Umfrage zuversichtlich – 78 % haben bereits oder werden einen Betrieb übernehmen. Das spiegelt sich auch in offiziellen Zahlen: Österreich hat die jüngste Landwirtschaft der EU. Um nachfolgende Generationen zu motivieren und sie bestmöglich zu unterstützen, haben wir außerdem 2024 einen neuen Hofübernahme-Schwerpunkt ins Leben gerufen.
An manchen Betrieben ist die Hofnachfolge (noch) ungewiss. Gleichzeitig gibt es aber auch viele Menschen mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung, aber ohne Hof in Familienbesitz. In solchen Fällen kann eine Hofübergabe bzw. -übernahme außerhalb der Familie in Frage kommen. Bei unserer Umfrage konnten sich 88% (aus 417 Teilnehmenden) vorstellen einen Bauernhof außerfamiliär zu übergeben oder zu übernehmen.
Mehr Unterstützung, um sich mit anderen Landwirtinnen und Landwirten vernetzen zu können, wurde bei unserer Umfrage als wichtigste Maßnahme genannt. Aber auch bei der Suche nach neuen Vermarktungspartnern und bei der Risikoabsicherung wünschten sich die Teilnehmenden mehr Hilfe.
Um der Einschleppung von MKS nach Österreich vorzubeugen,
achte auf deinem Betrieb auf erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen:
Personenverkehr am Betrieb auf ein Minimum reduzieren! Lasse betriebsfremde Personen nur in Ausnahmefällen, bzw. wenn es unbedingt notwendig ist, in deinen Betrieb (Stall und gesamtes Betriebsgelände).
Betriebe sind verpflichtet ein Besuchsprotokoll über betriebsfremde Personen zu führen! Im Falle eines Ausbruchs hilft dies den Behörden, rasch die Ansteckungskette nachzuverfolgen.
Betreten des Stalls nur mit gereinigter beziehungsweise desinfizierter Arbeitskleidung! Desinfektions- und Umziehschleuse mit geeignetem Desinfektionsmittel in einer Wanne beim Stallzugang einrichten und als Abgrenzung sichtbar machen – einfaches Umgehen der Schleuse muss verhindert werden.
Einkauf von Tieren nur aus bekannten Beständen mit gesichertem Gesundheitsstatus. Strenge Quarantänemaßnahmen für Zukaufstiere (mind. vier bis sechs Wochen) inkl. strenger Trennung der verwendeten Kleidung, Stiefel, Gegenstände für Quarantänetiere und den regulären Tierbestand.
Von Jagden in Ungarn und der Slowakei sollte unbedingt Abstand genommen werden.
Einfuhr von Wirtschaftsdünger (Mist oder Gülle), frischem Fleisch, Rohmilch, Wildbret und Jagdtrophäen aus den Sperrzonen von Ungarn und der Slowakei ist verboten!
Einfuhr von Einzelfuttermittel pflanzlichen Ursprungs und Stroh ist verboten, wenn diese von Pflanzen stammen, die seit dem 1. März 2025 in den Sperrzonen von Ungarn und der Slowakei geerntet wurden!
➡ Aktuell in Österreich gültigen Regelungen sowie die neuesten Entwicklungen kompakt und verständlich zusammengefasst.
➡ Neueste Informationen zur Ausbreitung und der aktuellen Lage in Nachbarländern.
➡ Sei wachsam im Hinblick auf MKS-Symptome im Tierbestand. Detaillierte Informationen rund um MKS und über die Symptomatik findest du auf verbrauchergesundheit.gv.at.
➡ Kostenlose Broschüren der Landwirtschaftskammer zur Biosicherheit bei Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen.
➡ Risikoabschätzungs-Checklisten, eine Vorlage für ein Besuchsprotokoll sowie ein Warnschild und ein Infoplakat zum Herunterladen, Ausdrucken und Aushängen auf den Betrieben, werden kostenlos von der Landwirtschaftskammer zur Verfügung gestellt.
Hilfreiche Infos und Links:
Die Maul- und Klauenseuche ist eine anzeigepflichtige Tierseuche.
Jeder Verdacht ist umgehend der Amtstierärztin oder dem Amtstierarzt zu melden.
Die Maul- und Klauenseuche ist eine anzeigepflichtige Tierseuche.
Jeder Verdacht ist umgehend der Amtstierärztin oder dem Amtstierarzt zu melden.
Ob als innovative Unternehmerin, traditionsbewusste Bäuerin oder zentrales Bindeglied im Familienbetrieb – Frauen prägen die Land- und Forstwirtschaft in all ihrer Vielfalt. Im „Internationalen Jahr der Bäuerin 2026“ rücken wir ihre Leistungen in den Fokus.
Bäuerinnen im Fokus
© BMLUK/Haiden