Unsere Land- und Forstwirtschaft ist das Herz und Rückgrat des ländlichen Raums. Um auch weiterhin erfolgreich zu sein, muss die Branche nachhaltig agieren und wettbewerbsfähig bleiben. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, spürbare Entlastungen für unsere Bäuerinnen und Bauern sowie die Forstwirtschaft umzusetzen.“

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Auf Antrag von Bundesministerin Elisabeth Köstinger hat der Ministerrat das neue Waldfondsgesetz beschlossen. Es ist die Basis für die Umsetzung des 350 Millionen Euro Unterstützungspakets für die Forstwirtschaft. Das Paket soll noch vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen werden und enthält 10 Maßnahmen: 

  1. Wiederaufforstung und Pflegemaßnahmen nach Schadereignissen
    Es erfolgt eine Förderung pro Forstpflanze, um rasche Wiederaufforstung zur nachhaltigen Sicherstellung der Waldfunktionen zu unterstützen.

  2. Entwicklung klimafitter Wälder – Waldpflege
    Maßnahmen zur Regulierung der Baumartenzusammensetzung, um vitale und widerstandsfähige Wälder zu erhalten und zukünftige Schäden zu vermeiden.

  3. Abgeltung von durch den Klimawandel verursachte Borkenkäferschäden
    Abgeltung eines Teils des eingetretenen Wertverlusts (Holzentwertung auf Schadflächen), wenn Forstschutzmaßnahmen umgesetzt wurden.

  4. Errichtung von Lagerstätten für Schadholz
    Errichtung von Nass- und Trockenlagern, um das Schadholz rasch aus dem Wald abführen zu können.

  5. Mechanische Entrindung als Forstschutzmaßnahme
    Mit speziellen Entrindungsvorrichtungen auf Holzerntemaschinen oder stationären Anlagen lässt sich die schädliche Vermehrung von rindenbrütenden Insekten eindämmen. Abgeltung des Mehraufwandes bei Verwendung von mechanischen Entrindungseinrichtungen.

  6. Maßnahmen zur Waldbrandprävention
    Maßnahmenbündel zur Vorbeugung von Waldbränden.

  7. Forschungsschwerpunkt und Forschungsanlage zur Herstellung von Holzgas und Biotreibstoffen
    Forschungsschwerpunkt und Errichtung einer Forschungsanlage zur Erzeugung von Holzgas und Treibstoffen aus Holz.

  8. Forschungsschwerpunkt „Klimafitte Wälder“
    Praxisorientierte angewandte Forschungsprojekte zur Unterstützung widerstandsfähiger Wälder.

  9. Holzbauoffensive
    Maßnahmenbündel zur vermehrten Verwendung von Holz als Baustoff zur Substitution von CO2-intensiven Baustoffen und Speicherung von CO2 in Holzbauten sowie Schwerpunkte im Bereich der Holzbauforschung

  10. Stärkung, Erhalt und Förderung der Biodiversität im Wald
    Stärkung der Biodiversität u.a. durch Ausbau des Naturwaldreservatenetzes, Schaffung von Trittsteinbiotopen und sonstigen Maßnahmen für erhaltungswürdige Waldelemente.

WIR LAND- & FORSTWIRTE


Forstwirtschaft

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400 Millionen Entlastungs- und Investitionspaket 

Sollen wir dir Unterlagen zum Unterstützungspaket und laufend aktuelle Informationen aus erster Hand – direkt vom Ministerium - für deinen land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb zuschicken?

Dann trag dich jetzt ein!

Durch Trockenheit, Schädlingsbefall und Einkommensrückgang ist die Land- und Forstwirtschaft mit enormen Herausforderungen konfrontiert. Zur Unterstützung hat die Bundesregierung ein Entlastungs- und Investitionspaket in Höhe von 400 Millionen Euro als gezielte Unterstützung geschnürt. Die Maßnahmen reichen von der Senkung des Anrechnungssatzes von 13 auf 10 % beim fiktiven Ausgedinge, Angleichung der KV-Mindestbeitragsgrundlage auf das ASVG-Niveau über die Abgeltung von Borkenkäferschäden bis hin zur Wiederaufforstung nach Schadereignissen.

Genauere Infos zum Paket findest du hier!

Elisabeth Köstinger 
Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

Landwirtschaft

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Unsere Land- und Forstwirtschaft ist das Herz und Rückgrat des ländlichen Raums. Um auch weiterhin erfolgreich zu sein, muss die Branche nachhaltig agieren und wettbewerbsfähig bleiben. Es ist mir daher ein besonderes Anliegen, spürbare Entlastungen für unsere Bäuerinnen und Bauern sowie die Forstwirtschaft umzusetzen.“

Elisabeth Köstinger 
Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus

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Wir haben diese neue Plattform ins Leben gerufen, um Landwirtinnen und Landwirten wie auch Forstwirtinnen und Forstwirten unmittelbare und verlässliche Informationen aus erster Hand zur Verfügung zu stellen – direkt aus dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus.

Die Coronakrise stellt viele Betriebe vor große Herausforderungen. Schädlinge und extreme Wetterverhältnisse wie Trockenheit oder Hochwasser machen die Arbeit in der Land- und Forstwirtschaft nicht leichter. Darum hat die Bundesregierung ein Entlastungs- und Investitionspaket in der Höhe von 400 Millionen Euro für Österreichs Land- und Forstwirtschaft geschnürt.

Ministerrat beschließt neues Waldfondsgesetz

COVID-19 Investitionsprämie für Land- und Forstwirtschaft

Um Land- und Forstwirte bei Investitionen in ihren Betrieb zu unterstützen, hat die Bundesregierung eine COVID-19-Investitionsprämie bereitgestellt. Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren, steuerfreien Zuschüssen für Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen. Die Prämie kann grundsätzlich zusätzlich zu bestehenden Fördermaßnahmen in Anspruch genommen werden, solange die geltenden EU Förderobergrenzen im Agrarbereich nicht überschritten werden.

  • Die Antragstellung ist zwischen dem 01.09.2020 und 28.02.2021 über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) möglich. Hotline für Fragen: +43 (1) 501 75-400 (Montag–Freitag: 08.00–18.00 Uhr und Samstag: 08.00–15.00 Uhr)

  • Der Investitionsbeginn muss vor dem 01.03.2021 liegen; Inbetriebnahme und Zahlung bis längstens 28.02.2022, für Investitionen über 20 Mio. Euro bis längstens 28.02.2024

  • Die Unter- und Obergrenzen des Investitionsvolumens liegen zwischen 5.000 und 50 Mio. Euro ohne USt pro Betrieb.

  • Die Höhe des Zuschusses liegt bei 7 % der förderfähigen Investitionen – etwa Bau einer neuen Halle oder Ankauf von Zuchttieren. Ausgenommen sind allerdings:
    • Klimaschädliche Investitionen; darunter fallen u.a. Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb und Anlagen, die fossile Energieträger nutzen. Traktoren ab Abgasnormstufe 5 sind hingegen förderfähig.
    • Investitionen, bei denen vor dem 01.08.2020 oder nach dem 28.02.2021 erste Maßnahmen gesetzt wurden (Planungsleistungen, Einholung von behördlichen Genehmigungen oder Finanzierungsgespräche zählen hingegen NICHT als erste Maßnahme)
    • Aktivierte Eigenleistungen
    • Leasingfinanzierte Investitionen, es sei denn, diese werden im antragstellenden Unternehmen aktiviert.
    • Kosten, die nicht in einem Zusammenhang mit einer unternehmerischen Investition stehen (z.B. Privatanteile als Bestandteil der Investitionskosten).
    • Der Erwerb von Gebäuden, Gebäudeanteilen und Grundstücken.
    • Der Bau und Ausbau von Wohngebäuden, wenn diese zum Verkauf oder zur Vermietung an Private gedacht sind.
    • Unternehmensübernahmen und der Erwerb von Beteiligungen, sonstigen Geschäftsanteilen oder Firmenwerten.
    • Finanzanlagen
    • Umsatzsteuer (außer es besteht keine Vorsteuerabzugsberechtigung).
  • Für Investitionen in den Bereichen Ökologisierung, Digitalisierung und Gesundheit erhöht sich der Zuschuss auf 14%.

1. Ökologisierung

  • Wärmepumpen
  • Biomasse Einzelanlagen und Mikronetze
  • Anschluss an Nah-/Fernwärme
  • Thermische Solaranlagen inkl. Großanlagen
  • Thermische Gebäudesanierung
  • Energiesparen in Betrieben
  • Klimatisierung und Kühlung
  • Abwärmeauskopplung
  • Nahwärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energieträger
  • Innovative Nahwärmenetze
  • Stromproduzierende Anlagen in Insellagen
  • Biomasse Kraft-Wärme-Kopplung und Holzgaserzeugung zur Eigenversorgung
  • Energetische Nutzung biogener Roh- und Reststoffe
  • Herstellung biogener Brenn- und Treibstoffe
  • Erneuerbarer Wasserstoff und erneuerbare Gase
  • Investition zur Luftreinhaltung
  • Kreislaufwirtschaft - Rohstoffmanagement
  • Umweltschonende Bewirtschaftung gefährlicher Abfälle
  • Kreislaufwirtschaft – Abfälle
  • Photovoltaikanlagen und Stromspeicher
  • Ökostromanlagen
  • Forcierung der Elektromobilität
  • Weitere alternative, fossil-freie Antriebe
  • Radverkehr und Mobilitätsmanagement
  • Investitionen zum primären Zwecke der Wassereinsparung
  • Investitionen zum primären Zwecke des Schutzes der Biodiversität

2. Digitalisierung

  • Hardware
  • Neuanschaffung von Software
  • Infrastruktur exklusive bauliche Maßnahmen

3. Gesundheits- und /LifeScience-Investitionen

  • Investitionen in Anlagen zur Entwicklung und Produktion von pharmazeutischen Produkten für den human- und veterinärmedizinischen Bereich.
  • Investitionen in Anlagen zur Herstellung von Produkten, die in Pandemien von strategischer Bedeutung sind


Kombination mit anderen Förderungen:

Die COVID-19 Investitionsprämie ist grundsätzlich mit anderen Fördermaßnahmen kombinierbar, insbesondere auch mit:

  • Investitionsförderungen aus dem Programm LE 14 – 20
  • Agrarinvestitionskrediten (AIK)
  • Umweltförderungen
  • AWS-Überbrückungsgarantien
  • Fixkostenzuschüsse