Das Herz für Tiere schlägt am Ferdlhof in Oberösterreich besonders laut. Seit 2022 bewirtschaften Christina und Johannes dort einen Bio-Milchziegen-Betrieb und bieten „Urlaub am Bauernhof“ an. Das Besondere? Beide sind selbst auf keinem Hof aufgewachsen, doch die Begeisterung für Landwirtschaft und alles was damit zu tun hat, ließ sie sich auf die Suche nach einem Hof machen. Fündig wurden sie in Ulrichsberg. Uns haben sie erzählt, wie es mit der außerfamiliären Übernahme geklappt hat und welche Tipps sie für anstrebende Bäuerinnen und Bauern ohne Betrieb haben.  

Du willst mehr von den beiden erfahren? 
Dann folge ihnen...

Ein Einblick in Christinas und 
Johannes Alltag ...

Warum wolltet ihr unbedingt in die 
Landwirtschaft gehen?

Ausschlaggebend war vor allem unser großes Interesse an der Arbeit mit Tieren. Auch die Vielfältigkeit der Tätigkeiten in der Landwirtschaft mit viel Arbeitszeit in der Natur und körperlicher Arbeit gefällt uns sehr gut. Außerdem lieben wir es, sehr selbstbestimmt arbeiten zu können. Ein 40 Stunden Büro-Job wäre für uns beide niemals in Frage gekommen.

Das Bild zeigt einen Junglandwirt

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©  BML/Sarah Gross

©  BMLUK/Katharina Brucker

Wie lange hat es gedauert bis ihr einen Betrieb gefunden habt? 

Wir haben im Mai 2021 ernsthaft angefangen zu suchen. Über Perspektive Landwirtschaft haben wir die Hofbesitzer des Ferdlhofs im Sommer kennengelernt.  Insgesamt haben wir uns drei Betriebe angesehen und hier hat alles am besten gepasst. Im Winter sind wir dann auch schon eingezogen und haben im April 2022 offiziell den Betrieb übernommen.

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Was waren für euch die größten Schwierigkeiten bei der Hofübernahme? 

Bei uns hat grundsätzlich alles recht reibungslos funktioniert, auch weil die Übergeber schon gut vorbereitet waren und alle Beteiligten unkompliziert zu Kompromissen und gegenseitigen Zugeständnissen bereit waren. Nur die Ungleichheit bei den Kosten zwischen innerfamiliärer und in unserem Fall außerfamiliärer Übergabe waren schon ein zusätzlicher Faktor der zu berücksichtigen ist und für uns auch finanziell belastend war. Hier wäre mehr Gleichbehandlung wünschenswert.

Das Bild zeigt einen Junglandwirt

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©  BMLUK/Sarah Gross

Was oder wer hat euch bei der Hofübernahme geholfen? 

Geholfen hat uns besonders die sehr gute Betreuung bei Beratungsgesprächen auf der Bezirksbauernkammer. Ein Notar mit Erfahrung bei Hofübergaben und unsere Familien, die hinter unserem Plan der Hofübernahme gestanden sind, waren auch eine große Unterstützung.

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Welchen Rat habt ihr für Menschen ohne Hof, die überlegen in die Landwirtschaft einzusteigen?

Das wichtigste ist sicherlich möglichst viele Einblicke in andere Betriebe zu bekommen und durch Praktika, Aushilfsjobs oder Wwoofen herauszufinden, ob das wirklich ein Leben ist das man führen kann und will. Außerdem bringt es viele neue Ideen, wie man seinen Betrieb gestalten kann und ist nicht so fixiert auf klassische Betriebszweige.

Das Bild zeigt einen Junglandwirt

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©  BMLUK/Sarah Gross

@ferdlhof

Warum wolltet ihr unbedingt in die 
Landwirtschaft gehen?

Ausschlaggebend war vor allem unser großes Interesse an der Arbeit mit Tieren. Auch die Vielfältigkeit der Tätigkeiten in der Landwirtschaft mit viel Arbeitszeit in der Natur und körperlicher Arbeit gefällt uns sehr gut. Außerdem lieben wir es, sehr selbstbestimmt arbeiten zu können. Ein 40 Stunden Büro-Job wäre für uns beide niemals in Frage gekommen.

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©  BMLUK/Katharina Brucker

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Wie lange hat es gedauert bis ihr einen Betrieb gefunden habt? 

Wir haben im Mai 2021 ernsthaft angefangen zu suchen. Über Perspektive Landwirtschaft haben wir die Hofbesitzer des Ferdlhofs im Sommer kennengelernt. Im Winter sind wir dann auch schon eingezogen und haben im April 2022 offiziell den Betrieb übernommen.

Was waren für euch die größten Schwierigkeiten bei der Hofübernahme? 

Bei uns hat grundsätzlich alles recht reibungslos funktioniert, auch weil die Übergeber schon gut vorbereitet waren und alle Beteiligten unkompliziert zu Kompromissen und gegenseitigen Zugeständnissen bereit waren. Nur die Ungleichheit bei den Kosten zwischen innerfamiliärer und in unserem Fall außerfamiliärer Übergabe waren schon ein zusätzlicher Faktor der zu berücksichtigen ist und für uns auch finanziell belastend war. Hier wäre mehr Gleichbehandlung wünschenswert.

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©  BMLUK/Sarah Gross

Was oder wer hat euch bei der Hofübernahme geholfen? 

Geholfen hat uns besonders die sehr gute Betreuung bei Beratungsgesprächen auf der Bezirksbauernkammer. Ein Notar mit Erfahrung bei Hofübergaben und unsere Familien, die hinter unserem Plan der Hofübernahme gestanden sind, waren auch eine große Unterstützung.

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Welchen Rat habt ihr für Menschen ohne Hof, die überlegen in die Landwirtschaft einzusteigen?

Das wichtigste ist sicherlich möglichst viele Einblicke in andere Betriebe zu bekommen und durch Praktika, Aushilfsjobs oder Wwoofen herauszufinden, ob das wirklich ein Leben ist das man führen kann und will. Außerdem bringt es viele neue Ideen, wie man seinen Betrieb gestalten kann und ist nicht so fixiert auf klassische Betriebszweige.

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©  BMLUK/Sarah Gross

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Das Bild zeigt Junglandwirtin Christina und Junglandwirt Johannes in ihrem neuen Ziegenstall. Im Vordergrund sind Ziegen zu sehen.

Christina und Johannes

©  BMLUK/Sarah Gross

Logo von Perspektive Landwirtschaft

„Die Arbeit am Hof 
ist für uns eine Lebenseinstellung.“

„Die Arbeit am Hof ist für uns eine Lebenseinstellung.“

Außerfamiliäre Hofüber-
nehmer
 mit Milchziegen

Außerfamiliäre Hofüber-
nehmer
 mit Milchziegen