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Ein Einblick in Lenis Alltag ...
Was waren für dich die größten Schwierigkeiten bei der Hofübernahme und wo hättest du dir mehr Unterstützung gewünscht?
Anfänglich gab es Misstrauen seitens des Schwiegervaters, ob ich dem Umgang mit den Tieren gewachsen bin. Ich musste mich oft beweisen, meine Ideen und Ansätze wurden oft erst angenommen, wenn sie funktionierten. Die Vernetzung und der Austausch mit anderen Bäuerinnen in ähnlichen Situationen ist da essentiell und hat mir lange gefehlt. Erst über Social Media und die Seminarbäuerinnen war das möglich.
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© BMLUK/Sarah Gross
Was bzw. wer hat dir bei der Hofübernahme geholfen?
Die Dokumentationspflichten und das Stellen der Anträge war eine Herausforderung. Da brauchte es viel Unterstützung seitens der Landwirtschaftskammer. Erst wenn man versteht, dass man zuerst genau überlegen muss, welche Ziele man am Hof verfolgt und welche Maßnahmen dazu passen, wird es einfacher. Geholfen hat uns auch das Infomaterial der AMA.
Was gefällt dir am meisten daran, Bäuerin zu sein?
In der Landwirtschaft ist man als Familie involviert und kann sich gemeinsam über Erfolge freuen – zum Beispiel diese Momente, wenn das Heu eingebracht ist und alles funktioniert hat. Die Nächte in denen man gemeinsam aufsteht, um einem Kalb zur Welt zu helfen und sich morgens die Kinder über den Nachwuchs freuen sind unbeschreiblich schön.
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© BMLUK/Katharina Brucker
Welchen Rat hast du für Personen, die noch am überlegen sind, einen Hof zu übernehmen?
Man sollte nicht die Erwartung haben, dass alles sofort umgestellt werden muss. Oft braucht es auch viel Fingerspitzengefühl, wenn man Dinge verändern möchte, auf die die andere Generation vielleicht besonders stolz ist. Gerade wenn man neu auf einen Hof kommt, ist es auch wichtig, seinen Platz einzufordern und nicht auf „Einflüsterer“ von außen zu hören – die werden sowieso immer alles besser verstehen.
Was wünschst du dir beziehungsweise was brauchst du für die Zukunft?
Eine realistische Perspektive und mehr Sicherheit für die Modernisierung des Stalls hinsichtlich mehr Tierwohl und einer einfacheren Bewirtschaftung. Wir bewirtschaften sehr kleinstrukturiert und in steilster Lage. Da können wir nie zum billigsten Preis produzieren, dafür ist der Aufwand einfach zu groß. Doch der Ertrag eines Bauernhofs ist mehr als der Preis für Milch und Fleisch, denn auch Umwelt, Klima und Tierwohl sollen hier ihren Platz haben. Das unterscheidet uns von der industriellen Landwirtschaft.
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© BMLUK/Katharina Brucker
@leni.vom.bichlhof
@leni.vom.bichlhof
@leni.vom.bichlhof
Was waren für dich die größten Schwierigkeiten bei der Hofübernahme und wo hättest du dir mehr Unterstützung gewünscht?
Anfänglich gab es Misstrauen seitens des Schwiegervaters, ob ich dem Umgang mit den Tieren gewachsen bin. Ich musste mich oft beweisen, meine Ideen und Ansätze wurden oft erst angenommen, wenn sie funktionierten. Die Vernetzung und der Austausch mit anderen Bäuerinnen in ähnlichen Situationen ist da essentiell und hat mir lange gefehlt. Erst über Social Media und die Seminarbäuerinnen war das möglich.
© BMLUK/Sarah Gross
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Was bzw. wer hat dir bei der Hofübernahme geholfen?
Die Dokumentationspflichten und das Stellen der Anträge war eine Herausforderung. Da brauchte es viel Unterstützung seitens der Landwirtschaftskammer. Erst wenn man versteht, dass man zuerst genau überlegen muss, welche Ziele man am Hof verfolgt und welche Maßnahmen dazu passen, wird es einfacher. Geholfen hat uns auch das Infomaterial der AMA.
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© BMLUK/Sarah Gross
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Was gefällt dir am meisten daran, Bäuerin zu sein?
In der Landwirtschaft ist man als Familie involviert und kann sich gemeinsam über Erfolge freuen – zum Beispiel diese Momente, wenn das Heu eingebracht ist und alles funktioniert hat. Die Nächte in denen man gemeinsam aufsteht, um einem Kalb zur Welt zu helfen und sich morgens die Kinder über den Nachwuchs freuen sind unbeschreiblich schön.
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© BMLUK/Katharina Brucker
Welchen Rat hast du für Personen, die noch am überlegen sind, einen Hof zu übernehmen?
Man sollte nicht die Erwartung haben, dass alles sofort umgestellt werden muss. Oft braucht es auch viel Fingerspitzengefühl, wenn man Dinge verändern möchte, auf die die andere Generation vielleicht besonders stolz ist. Gerade wenn man neu auf einen Hof kommt, ist es auch wichtig, seinen Platz einzufordern und nicht auf „Einflüsterer“ von außen zu hören – die werden sowieso immer alles besser verstehen.
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Was wünschst du dir beziehungsweise was brauchst du für die Zukunft?
Eine realistische Perspektive und mehr Sicherheit für die Modernisierung des Stalls hinsichtlich mehr Tierwohl und einer einfacheren Bewirtschaftung. Wir bewirtschaften sehr kleinstrukturiert und in steilster Lage. Da können wir nie zum billigsten Preis produzieren, dafür ist der Aufwand einfach zu groß. Doch der Ertrag eines Bauernhofs ist mehr als der Preis für Milch und Fleisch, denn auch Umwelt, Klima und Tierwohl sollen hier ihren Platz haben. Das unterscheidet uns von der industriellen Landwirtschaft.
© BMLUK/Katharina Brucker
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Bergbäuerin
im Nebenerwerb