Die Leidenschaft für die Landwirtschaft liegt Michael im Blut: Schon mit 11 Jahren machte er bei Jung-züchterbewerben für Kühe mit. Ein Leben ohne Tiere ist für ihn nicht vorstellbar. Vor der Hofübernahme 2023 schärfte der 28-Jährige mit umfangreichen Aus- und Weiterbildungen sein Können. Heute produziert er auf seinem Milchviehbetrieb im Mostviertel diverse Käsesorten für die Direktvermarkung – wir haben ihn gefragt, was sein Erfolgsrezept ist.

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Dann folge ihm ...

Ein Einblick in Michaels Alltag ...

Welche Ausbildungen hast du denn gemacht? 

Ich habe die HBLFA Francisco Josephinum in Wieselburg absolviert. Der Einstieg war nicht einfach, aber ich wusste, ich brauche eine gute Ausbildung und mit der Zeit wurde es auch immer besser und ich habe dabei Freunde fürs Leben gefunden. Nach dem Josephinum habe ich zusätzlich das bäuerliche Unternehmerseminar am LFI und eine Fortbildung zum Jungzüchterprofi gemacht. 2023 habe ich außerdem die Lehre zum Milchtechnologen 2023 mit Auszeichnung abgeschlossen. Darauf bin ich besonders stolz. Aus dem genialen Lebensmittel Milch lässt sich nämlich so viel machen!

Das Bild zeigt einen Junglandwirt

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©  BMLUK/Sarah Gross

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Was waren für dich die größten Schwierigkeiten bei der Hofübernahme? 

Die Bürokratie! Es gibt viele Fristen und unzählige Unterschriften sind notwendig. Das kann schon nervenaufreibend sein – besonders, wenn man viel lieber bei den Tieren wäre. Es stehen auch sehr viele Entscheidungen mit teils weitreichenden Auswirkungen an und in Kombination mit der emotionalen Herausforderung des Ganzen ist das schon anstrengend.

Das Bild zeigt einen Junglandwirt

Und was hat dir bei der Übernahme geholfen? 

Ich habe das Glück, ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern zu haben. Besonders mein Vater ist ein moderner und technologieoffener Mensch und es war ihm auch sehr wichtig, den Betrieb gut und harmonisch zu übergeben. Aber auch die Bezirksbauernkammer Amstetten war eine große Unterstützung, ich kann allen ein Übergabeseminar empfehlen. Viele Termine und Gespräche haben geholfen, Unklarheiten abzuklären.

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©  BMLUK/Sarah Gross

Auf was bist du in deinem Betrieb am meisten stolz?

Nachhaltigkeit! Seit über 270 Jahren achtet jede Generation auf gesunde Böden, gesunde Tiere und gesunden Wald. Stolz bin ich auch auf unsere engen, möglichst geschlossenen Wirtschaftskreisläufe und die gute Zusammenarbeit zwischen den Generationen, mit Geschwistern und Verwandten.

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Welchen Rat hast du für jemanden, der noch überlegt, einen Betrieb zu übernehmen? 

Man sollte sich die Frage stellen, ob das Herz für die Landwirtschaft schlägt. Wichtig ist auch über den Tellerrand zu blicken und sich zu überlegen, welche Schwerpunkte man selbst setzen möchte. Dabei kann es helfen, sich auf anderen Betrieben umzusehen.

Das Bild zeigt einen Junglandwirt

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©  BMLUK/Sarah Gross

@felber.bauer

@felberbauer

©  BMLUK/Katharina Brucker

Was brauchst du für die Zukunft deines Betriebs?

Konsumentinnen und Konsumenten, die sich für regionale, hochwertige Lebensmittel entscheiden und Rahmenbedingungen, die mich in der Betriebsführung nicht überproportional einschränken sowie insgesamt weniger Bürokratie. Auf einer persönlichen Ebene ist ein gutes soziales Netz, das einen in schwierigen Zeiten oder bei Arbeitsspitzen auffängt, wichtig.

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Welche Ausbildungen hast du denn gemacht? 

Ich habe die HBLFA Francisco Josephinum in Wieselburg absolviert. Der Einstieg war nicht einfach, aber ich wusste, ich brauche eine gute Ausbildung und mit der Zeit wurde es auch immer besser und ich habe dabei Freunde fürs Leben gefunden. Nach dem Josephinum habe ich zusätzlich das bäuerliche Unternehmerseminar am LFI und eine Fortbildung zum Jungzüchterprofi gemacht. 2023 habe ich außerdem die Lehre zum Milchtechnologen 2023 mit Auszeichnung abgeschlossen. Darauf bin ich besonders stolz. Aus dem genialen Lebensmittel Milch lässt sich nämlich so viel machen!

©  BMLUK/Sarah Gross

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Was waren für dich die größten Schwierigkeiten bei der Hofübernahme? 

Die Bürokratie! Es gibt viele Fristen und unzählige Unterschriften sind notwendig. Das kann schon nervenaufreibend sein – besonders, wenn man viel lieber bei den Tieren wäre. Es stehen auch sehr viele Entscheidungen mit teils weitreichenden Auswirkungen an und in Kombination mit der emotionalen Herausforderung des Ganzen ist das schon anstrengend.

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Und was hat dir bei der Übernahme geholfen? 

Ich habe das Glück, ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern zu haben. Besonders mein Vater ist ein moderner und technologieoffener Mensch und es war ihm auch sehr wichtig, den Betrieb gut und harmonisch zu übergeben. Aber auch die Bezirksbauernkammer Amstetten war eine große Unterstützung, ich kann allen ein Übergabeseminar empfehlen. Viele Termine und Gespräche haben geholfen, Unklarheiten abzuklären.

©  BMLUK/Sarah Gross

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Auf was bist du in deinem Betrieb am meisten stolz?

Nachhaltigkeit! Seit über 270 Jahren achtet jede Generation auf gesunde Böden, gesunde Tiere und gesunden Wald. Stolz bin ich auch auf unsere engen, möglichst geschlossenen Wirtschaftskreisläufe und die gute Zusammenarbeit zwischen den Generationen, mit Geschwistern und Verwandten.

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Welchen Rat hast du für jemanden, der noch überlegt, einen Betrieb zu übernehmen? 

Man sollte sich die Frage stellen, ob das Herz für die Landwirtschaft schlägt. Wichtig ist auch über den Tellerrand zu blicken und sich zu überlegen, welche Schwerpunkte man selbst setzen möchte. Dabei kann es helfen, sich auf anderen Betrieben umzusehen.

©  BMLUK/Sarah Gross

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Was brauchst du für die Zukunft deines Betriebs?

Konsumentinnen und Konsumenten, die sich für regionale, hochwertige Lebensmittel entscheiden und Rahmenbedingungen, die mich in der Betriebsführung nicht überproportional einschränken sowie insgesamt weniger Bürokratie. Auf einer persönlichen Ebene ein gutes soziales Netz, das einen in schwierigen Zeiten oder bei Arbeitsspitzen auffängt, wichtig.

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Das Bild zeigt Junglandwirt Michael im Stall. Im Hintergrund sind ein Traktor und Kühe zu sehen

Michael

©  BMLUK/Sarah Gross

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„Schon mit 15 Jahren wusste ich, 
ich will Bauer werden.“

„Schon mit 15 Jahren wusste ich, ich will Bauer werden.“

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