Versorgungs-sicherheitstour

Um über die derzeitigen Herausforderungen und die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) als das Zukunftsprogramm für den ländlichen Raum zu sprechen, macht Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig eine Tour durch ganz Österreich. Im direkten Gespräch mit Bäuerinnen und Bauern wird über aktuelle Entwicklungen und zukunftsträchtige Chancen für die Landwirtschaft diskutiert.

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Für unsere Land- und Forstwirtschaft erreicht

Budget gesichert

  • Drohende Kürzung der EU-Mittel für Österreich abgewandt
  • Nationale Konfinanzierung durch Bund und Länder sichergestellt
  • Ausreichende Dotierung unserer Programme wie dem ÖPUL

Klima- und Artenschutz für eine zukunftsfitte Landwirtschaft

  • Anreize durch neues Modulsystem 
  • Anrechnung von Umweltleistungen im ÖPUL für neue Öko-Regelungen bei den Direktzahlungen
  • Praxistaugliche Maßnahmen

Anreize für Hofübernahme und Investitionen

  • Starker Junglandwirt- und Hofübernahme-Bonus 
  • Breite Palette an Investitionsförderungen: von baulichen Maßnahmen, über Maschinen bis hin zu Smart Farming.

Stabilität und Verlässlichkeit bei den Programmen

  • Weiterentwicklung bewährter Programme
  • Neues Modulsystem im ÖPUL für mehr betriebliche Flexibilität
  • Mehr Prämie für messbare Umweltleistungen
  • Neue Fördermöglichkeiten durch neue Maßnahmen
Tour-Termine entdecken und anmelden!

Die Veranstaltungen finden jeweils am Abend statt und die genauen Örtlichkeiten werden hier laufend aktualisiert.

Tour-Termine

Die Herausforderungen für und die Anforderungen an die Land- und Forstwirtschaft sind mannigfaltig und groß. Entsprechend komplex waren die Verhandlungen zur neuen GAP. Am Ende ist ein Paket herausgekommen, das die hohen Umwelt-, Klima- und Sozialanforderungen erfüllt und vor allem den Betrieben Sicherheit und eine entsprechende Leistungsabgeltung dafür garantiert.

Schwerpunkte der Tour

2023 startet eine neue Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Sie bringt mehr Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Absicherung der Produktion und Wettbewerbsfähigkeit und gibt den Betrieben ein starkes Fundament für ihre Weiterentwicklung.

GAP 2023-2027

GAP 2023-2027
Traktor beim Mähen

© BML/Martina Siebenhandl

Bundesministerin Elisabeth Köstinger in einem Kuhstall

„Mit dem GAP-Strategieplan haben wir ein starkes Fundament für die neue Periode: Leistungen im Dienste der Allgemeinheit werden abgegolten und die Betriebe noch gezielter bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt.“

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger 

Bundesministerin Elisabeth Köstinger in einem Kuhstall

„Mit dem GAP-Strategieplan haben wir ein starkes Fundament für die neue Periode: Leistungen im Dienste der Allgemeinheit werden abgegolten und die Betriebe noch gezielter bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt.“

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger 

Versorgungs-sicherheitstour

Um über die derzeitigen Herausforderungen und die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) als das Zukunftsprogramm für den ländlichen Raum zu sprechen, macht Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig eine Tour durch ganz Österreich. Im direkten Gespräch mit Bäuerinnen und Bauern wird über aktuelle Entwicklungen und zukunftsträchtige Chancen für die Landwirtschaft diskutiert.

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Für die Bäuerinnen & Bauern:

  • Insgesamt mehr EU-Mittel als bisher – vor allem in der Ländlichen Entwicklung (2. Säule).
  • Weitgehende Stabilität bei den Direktzahlungen (1. Säule) – Erhaltung der flächendeckenden Landwirtschaft.
  • Ländlichen Entwicklung (2. Säule) gestärkt – betriebsindividuelle Ausgestaltungs- und Unterstützungsmöglichkeiten durch das neue Modulsystem.
  • Ausgleichzulagen abgesichert – Förderung für das Berg- und benachteiligte Gebiet können weiter vergeben und damit die einzigartige Kulturlandschaft erhalten werden.
  • Stärkung der Junglandwirtinnen und Junglandwirte – rund 3 % werden für die nächsten Generationen zweckgewidmet.
  • Neues Umsetzungsmodell knüpft öffentliche Gelder noch stärker an öffentliche Leistungen.
  • Qualitätsprogramme als Anreiz für eine auf den Markt abgestimmte Produktion wie zum Beispiel „Qplus-Rind“.
  • Deutliche Erhöhung des ÖPUL-Basismoduls „Umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung“ als Anreiz für größere und intensivere Betriebe.
  • Verstärkte Unterstützung der Mutterkuhbetriebe durch zahlreiche ÖPUL-Maßnahmen.
  • Förderfähigkeit von Green Care, Urlaub am Bauernhof und auch gänzlich neuer Diversifizierungsformen.

Für die Umwelt & den Klimaschutz:

  • Nachhaltige Landwirtschaft wird noch stärker unterstützt – mehr als 40 Prozent der gesamten Leistungsabgeltungen sind klimarelevant.
  • Das Agrarumweltprogramm (ÖPUL) wird ausgebaut und das Budget um über 25 Prozent erhöht.
  • Erhöhte Umweltambition – sowohl bei den Direktzahlungen als auch in der Ländlichen Entwicklung.
  • Modulsystem macht Umweltleistungen besser sichtbar – mehr Prämie für messbare Umweltmaßnahmen.
  • 15 der 19 neuen ÖPUL-Maßnahmen bringen maßgebliche Verbesserungen für die biologische Vielfalt. Zusätzlich gibt es vier Ökoregelungen bei den Direktzahlungen.
  • Basismodul „Umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung“: mindestens 7 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche müssen als Biodiversitätsfläche angelegt und bis zu 20 Prozent zusätzliche Biodiversitätsflächen werden gefördert.
  • Begrünung, extensive Tierhaltung und verringerter Düngemitteleinsatz reduzieren Emissionen und werden über das ÖPUL gezielt unterstützt.
  • Forcierung der Kreislaufwirtschaft und somit Senken der Nährstoffverluste sowie Treibhausgas- und Ammoniakemissionen.

Für mehr Tierwohl:

  • Unterstützung für Investitionen in tiergerechte Haltungssysteme und teilweise Abgeltung der damit verbundenen Mehrkosten.
  • Investitionsfördersatz wurde für besonders tierwohlfreundliche Stallungen auf 35 % bei Schwein und Pute erhöht.
  • Keine Förderung von Neubauten auf Basis des gesetzlichen Mindeststandards mehr wie z. B. Vollspaltensysteme.
  • Rind: zukünftig alle Rinderkategorien im ÖPUL förderbar, Teilnahme an Tiergesundheitsdienst (TGD).
  • Schwein: zukünftig auch Ferkel förderfähig sowie Freilandhaltung, Teilnahme an Tiergesundheitsdienst (TGD).
  • Leistungsabgeltungen für die Verwendung von EU-Eiweißfuttermittel und Verzicht auf Schwanzkupieren.

Für kleinstrukturierte Betriebe:

  • Ausgleichszulage - bewährtes System wurde weiter gestärkt.
  • 10 % der Direktzahlungen werden in zwei Stufen von großen zu kleinen Betrieben umverteilt.
  • Für die ersten 20 ha: zusätzlich 46 Euro pro ha.
  • Prämie für den Almauftrieb von Wiederkäuern deutlich erhöht – es stehen gesamt rund 90 Mio. Euro zur Verfügung.

Für die Biologische Landwirtschaft:

  • Bio wird wieder als eigene Maßnahme bestehen – 40 Mio. Euro stehen zusätzlich pro Jahr für die Bio Landwirtschaft zur Verfügung.
  • Das Bio-Budget beträgt rund 550 Mio. Euro pro Jahr.
  • Ergänzt wird die Prämie durch Maßnahmen aus dem Modulsystem im Agrarumweltprogramm, die flexibel kombiniert werden können.
  • Erweiterung der Bio-Maßnahme durch bewährte Umweltauflagen aus der Maßnahme „Umweltgerechte und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung“ (UBB).
  • Teilnahme an einer Vielzahl weiterer Maßnahmen, wie Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen oder seltene landwirtschaftliche Kulturen, Erhaltung Landschaftselemente, Blühkulturen oder artenreiches Grünland usw. möglich.

Für die Forstwirtschaft:

  • Bewährte Förderungen werden fortgesetzt
  • Biodiversitätsfördernde Maßnahmen bei Waldbewirtschaftung, Habitatmaßnahmen etc.
  • Maßnahmen zum Schutz vor Naturgefahren durch Stärkung der Objektschutzwirkung von Wäldern

© BML/Paul Gruber

Anführungszeichen als Designelement

Die Folgen der Corona-Pandemie, der Russische Angriffskrieg in der Ukraine, der Klimawandel – wir leben in einer Zeit multipler Krisen. Gemeinsam wollen wir sicherstellen, dass die Bäuerinnen und Bauern trotz dieser Herausforderungen ihre für unser Land so wichtigen Leistungen weiterhin erbringen können. Mit der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik und weiteren Maßnahmen der Regierung haben wir dafür nicht nur ein stabiles Fundament, sondern auch ein echtes Zukunftsprogramm geschaffen.

Norbert Totschnig
Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft

Portraitfoto von Bundesminister Norbert Totschnig

© BML/Paul Gruber

Die Landwirtschaft ist das Rückgrat unserer Gesellschaft: Sie produziert hochwertige Lebensmittel, sorgt für regionale Wertschöpfung und prägt das gesellschaftliche Leben. Unser Ziel ist, dass sie diese wichtigen Aufgaben weiterhin erfüllen kann und Impulsgeber für den ländlichen Raum bleibt. Entlang von vier Schwerpunktthemen wird bei der Tour deshalb über aktuelle Entwicklungen und Trends diskutiert und darüber gesprochen, was unsere Betriebe jetzt brauchen.

Gesprächspartner bei den einzelnen Terminen in den Bundesländern sind neben Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig der jeweilige Landesagrarrat und der jeweilige Landwirtschaftskammerpräsident sowie Expertinnen und Experten. In unterschiedlichen Diskussionsformaten können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen stellen, Inputs geben und sich in entspannter Gesprächsatmosphäre auf direktem Wege austauschen.

Der Krieg in der Ukraine hat auch Auswirkungen auf die heimische Landwirtschaft und den Agrarmarkt. Es braucht Planungssicherheit, damit unsere Betriebe krisenfest sind und so auch die Lebensmittelversorgung gewährleistet bleibt.

Versorgungssicherheit

Mähdrescher

© BML/Alexander Haiden

Versorgungssicherheit

Entlastungspakete der Bundesregierung sollen die Folgen der hohen Teuerung teilweise abfedern. Für die Land- und Forstwirtschaft wurden fünf Entlastungsmaßnahmen auf den Weg gebracht.

Entlastungsmaßnahmen

Entlastungsmaßnahmen
Münzstapel

© iStock.com

Die Digitalisierung hat viele Bereiche der Landwirtschaft längst durchzogen und verändert das tägliche Arbeiten stark. Vieles wird durch digitale Technologien effizienter, allerdings bringen sie auch Herausforderungen mit sich.

Digitalisierung

Digitalisierung

© ArtBuyer.at

Mann mit Tablet
Österreichkarte als Symbolbild

1: 25.10.2022 Salzburg (HBLA Ursprung, 5161 Salzburg) 

2: 27.10.2022 Kärnten (Bildungshaus Krastowitz, 9020 Klagenfurt) 

3: 28.10.2022 Vorarlberg (Hermann Gmeiner Saal, 6861 Alberschwende)

4: 09.11.2022 Wien (Wiegert Obst und Gemüsegroßhandel, 1220 Wien)

5: 22.11.2022 Niederösterreich (Vortragssaal der LK NÖ, 3100 St. Pölten)

6: 25.11.2022 Oberösterreich (HBLA St. Florian, 4490 St. Florian)

7: 29.11.2022 Burgenland (Gasthaus zur Traube, 7311 Neckenmarkt)

8: 02.12.2022 Steiermark (Steiermarkhof, 8052 Graz)

9: 09.12.2022 Tirol (HBLFA Tirol,  6200 Strass im Zillertal)

*Pflichtfeld

Dann merke dich hier für einen der Veranstaltungstermine vor und sag uns in wenigen Worten, warum du teilnehmen möchtest! Wir geben dir rechtzeitig vor der Veranstaltung Bescheid, ob du einen Platz ergattern konntest und schicken dir dann alle genauen Infos. Außerdem wirst du vom „Team von landwirtschaft.at“ über aktuelle land- und forstwirtschaftliche Themen am Laufenden gehalten.

Wir freuen uns auf dich – denn durchs Reden kommen bekanntlich d’Leut zam!

Du willst live dabei sein und mitdiskutieren?

Icon mit Bauernhof
Icon mit Lastwagen und Getreidespeicher
Icon mit Tablet

Bisherige Tourstopps 

Beim Auftakt zur Versorgungssicherheitstour diskutierten LK Salzburg-Präsident Rupert Quehenberger, Landesrat Josef Schwaiger und Bundesminister Norbert Totschnig  über Chancen und Herausforderungen für die Landwirtschaft.

Salzburg

Erster Tourstopp in Salzburg
Bild von der Veranstaltung

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© BML/APA/Franz Neumayr

Aktuelle Herausforderungen ansprechen, Lösungswege aufzeigen und so gemeinsam die Zukunft unserer Landwirtschaft mitgestalten – das ist die Versorgungssicherheitstour von Bundesminister Norbert Totschnig. Sie führt ihn in alle Bundesländer und gibt den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich selbst einzubringen und mitzureden.

In Kärnten diskutierte Bundesminister Norbert Totschnig mit Landesrat Martin Gruber, LK Kärnten Präsident Siegfried Huber und Interessierten über die Inhalte der neuen GAP sowie die Sicherstellung der Versorgungssicherheit.

Kärnten

Zweiter Tourstopp in Kärnten
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© BML/APA/Karlheinz Fessl

Rückblick Salzburg
Rückblick Salzburg
Rückblick Kärnten
Rückblick Kärnten

In Vorarlberg diskutierte Bundesminister Norbert Totschnig mit Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger, Landwirtschaftslandesrat Christian Gantner und Interessierten zur Absicherung der Bedeutung der bäuerlichen Familienbetriebe.

Vorarlberg

Dritter Tourstopp in Vorarlberg
Bild von der Veranstaltung

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© BML/APA/Dietmar Mathis

Rückblick Kärnten
Rückblick Vorarlberg
Rückblick Vorarlberg

Im Rahmen seiner Versorgungssicherheitstour diskutierte Bundesminister Norbert Totschnig mit LK-Wien Präsident Franz Windisch und Interessierten über die neue GAP ab 2023 und die Sicherstellung der Versorgungssicherheit. 

Wien

Vierter Tourstopp in Wien
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© BML/Michael Gruber