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Das leisten bewirtschaftete Almen
Erholung und Wertschöpfung
Egal ob für Gäste oder Einheimische – Almen sind auch wichtige Erholungs- und Freizeiträume. Als attraktive Kulturlandschaften sind sie zu einem wichtigen Aushängeschild des heimischen Tourismus geworden. Sie tragen direkt und indirekt zur Wertschöpfung in den Regionen bei und sichern dabei auch zahlreiche Arbeitsplätze.
Hochwertige Lebensmittel
Die wertvollen Kräuter und das frische Quellwasser wirken sich positiv auf die Gesundheit der aufgetriebenen Tiere und somit auch auf die Qualität der Almprodukte aus: Milch und Fleisch von der Alm enthalten nachweislich mehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Aufgrund der besonderen Qualität gelten Almerzeugnisse als Premiumprodukte.
Ein Mehr an Artenvielfalt
Mit ihren Blumenwiesen und Landschaftselementen sind Almen ökologisch besonders wertvoll. Sie geben seltenen Tier- und Pflanzenarten wie Arnika, Enzian, Apollofalter und Alpensalamander eine Heimat. Je größer die Artenvielfalt, desto besser greifen die Zahnräder des Ökosystems ineinander.
Schutz vor Naturgefahren
Almflächen verringern Gefahren durch Bodenerosion, Muren und Lawinen. Im Winter sind es die kurzen, robusten Grashalme, die im Gegensatz zu den langen Halmen und biegsamen Zwergsträuchern unbewirtschafteter Flächen für eine höhere Oberflächenreibung sorgen und so Schneemassen besser halten können.
Tierweide, Sehnsuchtsort, Arbeitsplatz und Lebensraum – Österreichs Almen sind vieles, aber vor allem sind sie das Ergebnis jahrhundertelanger harter bäuerlicher Arbeit.
Die Erhaltung dieser wertvollen Kulturlandschaft ist dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz, Regionen und Wasserwirtschaft ein zentrales Anliegen. Was es dafür braucht? Wissen rund um die Bedeutung der Almwirtschaft, zielgerichtete Unterstützungsmaßnahmen für die Almbewirtschafterinnen und Almbewirtschafter sowie zukunftsträchtige Konzepte, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen und etwaigen Nutzungskonflikten vorzubeugen.
Insgesamt gingen die landwirtschaftlich genutzten Flächen von 2000 bis 2023 um 14 % zurück. Waren im Jahr 2000 37 % des Dauergrünlands Almfutterflächen, so waren es im Jahr 2023 28 %. Das Verhältnis Acker und Dauergrünland hat sich im selben Zeitraum umgedreht. Der Anteil an Obst-, Wein- und sonstigen Flächen ist mit rund 2 % annährend gleichgeblieben.
2023 wurde eine Fläche von 2.562.150 ha landwirtschaftlich genutzt – eine Fläche so groß wie die Steiermark und Kärnten gemeinsam. Davon waren 325.752 ha Almfutterflächen. Während sich mit 54 % der Großteil aller landwirtschaftlich genutzten Flächen in Nieder- und Oberösterreich befindet, sind 60 % der Almfutterflächen in Tirol und Salzburg.
Insgesamt wurden 2023 um 8 % weniger Großvieheinheiten (GVE) gealpt als im Jahr 2000. Wenngleich der Anteil an Schafen und Ziegen steigt, sind Rinder immer noch am häufigsten auf Österreichs Almen zu finden.
Die Anzahl der Almen ging von 2000 bis 2023 um 12 % zurück. Während im Jahr 2000 rund 47 % der Almen behirtet waren, waren es 2023 rund 60 %. Die Zunahme der Behirtung geht – wie die Grafik zeigt – auch aus den absoluten Zahlen hervor.
Die Almwirtschaft ist in den gebirgigen Regionen seit jeher von großer Bedeutung. Wenngleich die Almfutterfläche in den letzten 20 Jahren um knapp 50 % weniger geworden ist, war sie 2023 mit 325.752 Hektar noch immer um einiges größer als Vorarlberg und in etwa siebenmal so groß wie Wien. Der Anteil jener Grünlandbetriebe, die im Sommer Tiere auf die Alm auftreiben, ist in den letzten 20 Jahren mit rund einem Viertel gleichgeblieben.
Österreichs Regionen sind ziemlich beeindruckend. Gerade im Vergleich mit anderen Ländern wird deutlich, wie lebenswert unsere Dörfer und Städte sind. All das ist unter anderem Ausdruck einer zielgerichteten Regionalpolitik. Dennoch sehen sich viele Regionen auch mit großen Herausforderungen konfrontiert.
Grafiken: © BMLUK/Mira Zenz
Insgesamt wurden 2023 um 8 % weniger Großvieheinheiten (GVE) gealpt als im Jahr 2000. Wenngleich der Anteil an Schafen und Ziegen steigt, sind Rinder immer noch am häufigsten auf Österreichs Almen zu finden.
2023 wurde eine Fläche von 2.562.150 ha landwirtschaftlich genutzt – eine Fläche so groß wie die Steiermark und Kärnten gemeinsam. Davon waren 325.752 ha Almfutterflächen. Während sich mit 54 % der Großteil aller landwirtschaftlich genutzten Flächen in Nieder- und Oberösterreich befindet, sind 60 % der Almfutterflächen in Tirol und Salzburg.
Insgesamt gingen die landwirtschaftlich genutzten Flächen von 2000 bis 2023 um 14 % zurück. Waren im Jahr 2000 37 % des Dauergrünlands Almfutterflächen, so waren es im Jahr 2023 28 %. Das Verhältnis Acker und Dauergrünland hat sich im selben Zeitraum umgedreht. Der Anteil an Obst-, Wein- und sonstigen Flächen ist mit rund 2 % annährend gleichgeblieben.
Die Anzahl der Almen ging von 2000 bis 2023 um 12 % zurück. Während im Jahr 2000 rund 47 % der Almen behirtet waren, waren es 2023 rund 60 %. Die Zunahme der Behirtung geht – wie die Grafik zeigt – auch aus den absoluten Zahlen hervor.
Die Almwirtschaft ist in den gebirgigen Regionen seit jeher von großer Bedeutung. Wenngleich die Almfutterfläche in den letzten 20 Jahren um knapp 50 % weniger geworden ist, war sie 2023 mit 325.752 Hektar noch immer um einiges größer als Vorarlberg und in etwa siebenmal so groß wie Wien. Der Anteil jener Grünlandbetriebe, die im Sommer Tiere auf die Alm auftreiben, ist in den letzten 20 Jahren mit rund einem Viertel gleichgeblieben.
Was viele nicht wissen: Die Almbewirtschaftung ist nicht nur eine besonders naturnahe und tierwohlfreundliche Form der Landwirtschaft, die das Antlitz unseres Landes prägt, sondern von ihr profitieren die gesamte Gesellschaft und die Natur auf vielfältige Art und Weise. Der Erhalt und die Pflege dieser einzigartigen Landschaften ist deshalb im Interesse von uns allen.
Mit dem Waldfonds hat die Bundesregierung ein 350 Millionen Euro schweres Zukunftspaket geschnürt, von dem alle profitieren: Waldbewirtschafterinnen und Waldbewirtschafter, die gesamte Wertschöpfungskette Forst-Holz-Papier, das Klima und die Allgemeinheit.
Der Waldfonds
2023 startet eine neue Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik. Sie bringt mehr Nachhaltigkeit bei gleichzeitiger Absicherung der Produktion und Wettbewerbsfähigkeit und gibt den Betrieben ein starkes Fundament für ihre Weiterentwicklung.
GAP 2023-2027
„Mit dem GAP-Strategieplan haben wir ein starkes Fundament für die neue Periode: Leistungen im Dienste der Allgemeinheit werden abgegolten und die Betriebe noch gezielter bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt.“
Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger
Die artenreichen Almen sind das Ergebnis jahrhundertelanger harter Arbeit der Almbäuerinnen und Almbauern. Auch heute noch ist die Almwirtschaft eine besonders arbeitsintensive Form der Landwirtschaft und sie steht aktuell vor großen Herausforderungen: vom allgegenwärtigen Klimawandel über Zusammenstöße zwischen Weidevieh und Erholungssuchenden bis hin zur Rückkehr großer Beutegreifer.
„Mit dem GAP-Strategieplan haben wir ein starkes Fundament für die neue Periode: Leistungen im Dienste der Allgemeinheit werden abgegolten und die Betriebe noch gezielter bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt.“
Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger
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Almwirtschaft in Zahlen
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Erholung und Wertschöpfung
Egal ob für Gäste oder Einheimische – Almen sind wichtige Erholungs- und Freizeiträume. Als attraktive Kulturlandschaften sind sie zu einem wichtigen Aushängeschild des Tourismus geworden. Sie tragen direkt und indirekt zur Wertschöpfung in den Regionen bei und sichern dabei auch zahlreiche Arbeitsplätze.
Hochwertige Lebensmittel
Die wertvollen Kräuter und das frische Quellwasser wirken sich positiv auf die Gesundheit der aufgetriebenen Tiere und somit auch auf die Qualität der Almprodukte aus: Milch und Fleisch von der Alm enthalten nachweislich mehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Aufgrund der besonderen Qualität gelten Almerzeugnisse als Premiumprodukte.
Ein Mehr an Artenvielfalt
Mit ihren Blumenwiesen und Landschaftselementen sind Almen ökologisch besonders wertvoll. Sie geben seltenen Tier- und Pflanzenarten wie Arnika, Enzian, Apollofalter und Alpensalamander eine Heimat. Je größer die Artenvielfalt, desto besser greifen die Zahnräder des Ökosystems ineinander.
Schutz vor Naturgefahren
Almflächen verringern Gefahren durch Bodenerosion, Muren und Lawinen. Im Winter sind es die kurzen, robusten Grashalme, die im Gegensatz zu den langen Halmen und biegsamen Zwergsträuchern unbewirtschafteter Flächen für eine höhere Oberflächenreibung sorgen und so Schneemassen besser halten können.
Was viele nicht wissen: Die Almbewirtschaftung ist nicht nur eine besonders naturnahe und tierwohlfreundliche Form der Landwirtschaft, die das Antlitz unseres Landes prägt, sondern von ihr profitieren die gesamte Gesellschaft und die Natur auf vielfältige Art und Weise. Der Erhalt und die Pflege dieser einzigartigen Landschaften ist deshalb im Interesse von uns allen.
Die Almwirtschaft hat im Alpenraum lange Tradition. Kaum eine andere Gebirgsregion wurde so sehr von Menschhand geprägt wie die Alpen. Bereits im 5. Jahrtausend vor Christus wurden natürliche Weideflächen oberhalb der Waldgrenze genutzt. Im Mittelalter begann dann der Aufbau der Almwirtschaft, wie wir sie heute kennen. Mit dem Aufkommen der Eisenindustrie brach sie wieder ein, weshalb bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erste Almschutzgesetze erlassen wurden.
In der Nachkriegszeit verlor die Almwirtschaft aufgrund des allgemeinen Strukturwandels und der höheren landwirtschaftlichen Produktivität im Flachland als Garant für die Ernährungssicherheit an Bedeutung. Geringe Ertragsfähigkeit bei hohem Arbeitsaufwand ließen sie nicht mehr zeitgemäß erscheinen. Gleichzeitig wurde die außerlandwirtschaftliche Bedeutung der Almen für den Tourismus erkannt und immer mehr Almen mit einer „Hüttenwirtschaft“ ausgestattet. Dadurch und durch gezielte Unterstützungsmaßnahmen konnte die Almbewirtschaftung erhalten werden. Dennoch steht sie auch heute vor vielschichtigen Herausforderungen.
Im Alpenraum verändert sich das Klima besonders schnell: +2°C Klimaerwärmung auf Österreichs Almen in nur 25 Jahren ist die Bilanz einer neuen Langzeituntersuchung der HBLFA Raumberg-Gumpenstein. Es wird künftig heißer, trockener und der Frühling kommt früher. Mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung und passenden Gegenmaßnahmen können (und sollen) die Almen mit ihren vielfältigen Leistungen auch in Zukunft erhalten bleiben:
© ArtBuyer.at
Almen sind für viele Erholungssuchende Freizeitparadies und Sehnsuchtsort: Sie ziehen jedes Jahr Millionen Besucherinnen und Besucher an. In seltenen Fällen kommt es dabei zu Zwischenfällen mit Weidevieh. Hintergrund ist meist fehlendes Wissen um den richtigen Umgang mit den Tieren und in manchen Fällen ein mangelndes Bewusstsein rund um die Eigenverantwortung. Nach dem Tod einer Almbesucherin und einem entsprechenden Urteil im Jahr 2019 hat das Landwirtschaftsministerium sofort reagiert. Gemeinsam mit Almwirtschaft und Tourismus wurde der Aktionsplan für sichere Almen erstellt:
© BMLUK/Martina Siebenhandl
Insgesamt 726 Nutztierverluste (inkl. verletzte und abgängige Tiere) im Jahr 2024 und eine langfristige Zunahme der Wolfspopulation – der Wolf bringt unsere Landwirtschaft immer mehr in Bedrängnis. Hauptbetroffen ist die Almwirtschaft. Während seine Verbreitung in manchen Teilen Europas nahezu unbemerkt verläuft, kehrt der Wolf in den Alpen in eine kleinräumig bewirtschaftete Kulturlandschaft zurück, was zwangsläufig zu Konflikten führt. Herdenschutzmaßnahmen wie Zäune, Herdenschutzhunde und Behirtung sind aufwändig und kostenintensiv. Die Entnahme einzelner Problemwölfe ist rechtlich möglich, obliegt den Bundesländern und ist nicht selten gesellschaftlicher Zankapfel:
© AB Photographie/Shutterstock
Auch wenn eindeutige Wolfsnachweise schwierig sind, ist klar, dass die Zahl der vielleicht auch nur zeitweise anwesenden Wölfe deutlich über den in der Grafik dargestellten liegt. Fest steht, dass sich immer mehr Wölfe in Österreich aufhalten. Wölfe sind hochmobile Tiere, die weite Strecken überwinden. Österreich liegt zudem in der Mitte stetig wachsender Wolfsbestände.
Verhaltensempfehlungen bei Begegnungen mit Wölfen
Österreichs Almen sind für die Gesellschaft und die Natur von unschätzbarem Wert. Würden sie nicht mehr bewirtschaftet, hätte dies unweigerlich negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt. Das Risiko für Naturgefahren würde steigen und die Landschaft durch Verwaldung und Verbuschung an Reiz verlieren, was wiederum unweigerlich auch Auswirkungen auf den für Österreich so wichtigen Tourismus hätte. Um das zu verhindern, gibt es eine Reihe an gezielten Unterstützungsmaßnahmen für die Almbewirtschafterinnen und -bewirtschafter.
Die Unterstützung der Almwirtschaft ist eine zentrale Säule des nationalen GAP-Strategieplans für die Förderperiode 2023-2027.
Im Rahmen der 1. Säule, den sogenannten Direktzahlungen, gibt es Basisflächenzahlungen für Almweideflächen, die pauschal pro Hektar ausbezahlt werden, sowie gekoppelte Prämien für den Auftrieb von raufutterverzehrenden Tieren, die pro Großvieheinheit (GVE) vergeben werden.
Im Rahmen der zweiten Säule sind es vor allem Maßnahmen im Rahmen des Agrarumweltprogramms ÖPUL wie die Almbewirtschaftung oder auch die Tierwohl-Behirtung. Darüber hinaus können Unterstützungen im Rahmen von Projektmaßnahmen wie „Investitionen in die landwirtschaftliche Erzeugung (73-01)“ beantragt werden. Damit werden unter anderem auch der Neu- und Umbau von Almgebäuden und Alminfrastruktur gefördert. Bewilligt werden entsprechende Projektanträge durch die Bundesländer – siehe dazu unten mehr.
Video hier direkt auf YouTube ansehen
Maßnahmen im Überblick
Die einzelnen Maßnahmen sind nicht voneinander abhängig und können gesondert beantragt werden. Auf der Seite der Agrarmarkt Austria finden sich weiterführende Informationen.
Nachfolgend findet sich ohne Anspruch auf Vollständigkeit eine Übersicht zu Unterstützungsmaßnahmen der Bundesländer hinsichtlich des Erhalts und der Weiterentwicklung der Almwirtschaft.
Erholung und Wertschöpfung
Egal ob für Gäste oder Einheimische – Almen sind wichtige Erholungs- und Freizeiträume. Als attraktive Kulturlandschaften sind sie zu einem wichtigen Aushängeschild des Tourismus geworden. Sie tragen direkt und indirekt zur Wertschöpfung in den Regionen bei und sichern dabei auch zahlreiche Arbeitsplätze.
Hochwertige Lebensmittel
Die wertvollen Kräuter und das frische Quellwasser wirken sich positiv auf die Gesundheit der aufgetriebenen Tiere und somit auch auf die Qualität der Almprodukte aus: Milch und Fleisch von der Alm enthalten nachweislich mehr wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Almerzeugnisse gelten daher als Premiumprodukte.
Ein Mehr an Artenvielfalt
Mit ihren Blumenwiesen und Landschaftselementen sind Almen ökologisch besonders wertvoll. Sie geben seltenen Tier- und Pflanzenarten wie Arnika, Enzian, Apollofalter und Alpensalamander eine Heimat. Je größer die Artenvielfalt, desto besser greifen die Zahnräder des Ökosystems ineinander.
Schutz vor Naturgefahren
Almflächen verringern Gefahren durch Bodenerosion, Muren und Lawinen. Im Winter sind es die kurzen, robusten Grashalme, die im Gegensatz zu den langen Halmen und biegsamen Zwergsträuchern unbewirtschafteter Flächen für eine höhere Oberflächenreibung sorgen und so Schneemassen besser halten können.
Was viele nicht wissen: Die Almbewirtschaftung ist nicht nur eine besonders naturnahe und tierwohlfreundliche Form der Landwirtschaft, die das Antlitz unseres Landes prägt, sondern von ihr profitieren die gesamte Gesellschaft und die Natur auf vielfältige Art und Weise. Der Erhalt und die Pflege dieser einzigartigen Landschaften ist deshalb im Interesse von uns allen.
Die Mehrheit der Nutztierverluste durch den Wolf haben 2024 in Tirol und Kärnten stattgefunden. Betroffen waren in rund 93 % der Fälle Schafe und Ziegen. Die Zahlen müssen aber – aufgrund der Schwierigkeit der Erhebung der Verluste und der Führung einer akkordierten Statistik – mit einer gewissen Schwankungsbreite betrachtet werden. Warum es 2024 weniger Nutztierverluste als noch 2022 und 2023 gab, kann aktuell nicht seriös beantwortet werden. Mögliche Gründe sind durch den kurzen Beobachtungszeitraum schwer anzugeben, folgende Faktoren können jedoch eine Rolle gespielt haben:
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