Frauen prägen die Land- und Forstwirtschaft. Sieh dir an, wie sie unser Land gestalten.
Am Laufenden bleibenOb als innovative Unternehmerin, Betriebsleiterin, Strategin, traditionsbewusste Bäuerin oder als zentrales Bindeglied im Familienbetrieb – Frauen prägen die Land- und Forstwirtschaft in all ihrer Vielfalt und sind das Rückgrat unserer Höfe.
Im „Internationalen Jahr der Bäuerin 2026“, das von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde, richten wir den Blick auf ihre Ideen, ihre Herausforderungen und ihre Leistungen. Wir zeigen, was sie bewegt und antreibt und warum ihre Arbeit für unsere Gesellschaft unverzichtbar ist.
Bäuerinnen im Fokus
Bild: © BMLUK/Paul Gruber
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nachhaltigkeit.atdas-isst-österreich.atsichere-almen.atFrauen in der LandwirtschaftBäuerinnen im PortraitVeranstaltungenNewsletterforstwirtschaft.atUnsere Bäuerinnen im Portrait
Im „Jahr der Bäuerin“ holen wir jene Frauen vor den Vorhang, die täglich unsere Gesellschaft ernähren, innovative Betriebe führen und Klischees sprengen. Gemeinsam mit den LK Bäuerinnen Österreich und in Zusammenarbeit mit weiteren Partnerinnen und Partnern, stellen wir in den nächsten Monaten Bäuerinnen vor: Sie berichten von ihren Herausforderungen, Chancen und Wünschen. Melde dich für unseren Newsletter an und verpasse kein Update!
Wo siehst du aktuell die größte Herausforderung für Frauen in der Landwirtschaft?
Jetzt abstimmen!Jetzt zum Newsletter anmelden!Frauen in der Landwirtschaft
Auf vielen Bauernhöfen stehen in den nächsten Jahren Generationenwechsel an. Vor allem junge Frauen übernehmen im Schnitt seltener und später im Leben einen Familienbetrieb als Männer. Doch die Zukunft der Landwirtschaft wird eindeutig weiblicher. So sind an den höheren land- und forstwirtschaftlichen Fachschulen in Österreich mit 51,6 % mittlerweile mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler weiblich. Auch bei den Abschlüssen der Facharbeiterinnen und Facharbeiter in der Landwirtschaft nähert sich der Anteil der Frauen an die 50 % Marke.
Wie wird man eigentlich Bäuerin?
Egal ob ein Hof geerbt, gepachtet oder gekauft wird: Es gibt vielfältige Möglichkeiten auch als Quereinsteigerin in der Land- und Forstwirtschaft Fuß zu fassen. Einen Überblick über alle Optionen sowie hilfreiche Ressourcen findest du auf unserem Hofübernahme-Schwerpunkt.
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Gemeinsam für mehr Sichtbarkeit
Das Landwirtschaftsministerium unterstützt Bäuerinnen vor allem durch die Förderung von Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, mit dem Ziel mehr Chancengleichheit zu schaffen.
Die Bäuerinnen Österreich vertreten die Interessen der Frauen in der Landwirtschaft, fördern die Vernetzung und gestalten die agrarische Welt aktiv mit.
Ziel der Initiative StadtLandTier ist es, einen Blick hinter die Stalltüren der österreichischen Tierhaltung zu werfen und die Kreisläufe und Zusammenhänge mit dem täglichen Leben aufzuzeigen.
Land schafft Leben ist ein gemeinnütziger, unabhängiger Verein, der den Wert österreichischer Lebensmittel sichtbar macht und Konsumentinnen und Konsumenten Wissen vermittelt, damit sie bewusste Entscheidungen treffen: beim Einkaufen, Kochen und Essen.
Was tut sich im
Jahr der Bäuerin?
Von Events über Vortragsreihen bis hin zu einer Ausstellung. Im Jahr der Bäuerin gibt es 2026 ein buntes Angebot für Bäuerinnen und alle, die sich für das Wirken der Frauen in der Landwirtschaft interessieren.
Auf Petra Wimmers Betrieb greift ein Rädchen ins andere: Stallarbeit, Organisation und Betriebsführung sind klar strukturiert und gut durchdacht. Rund 200 Zuchtsauen stehen im Mittelpunkt eines Betriebs, der Tierwohl, Effizienz und Nachhaltigkeit miteinander verbindet – auch durch den Einsatz einer großen Photovoltaikanlage auf den Dächern.
Doch Petra denkt über den eigenen Hof hinaus. Mit ihrem Engagement bei „Schule am Bauernhof“ schafft sie Begegnungen zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft und zeigt, was hinter unseren Lebensmitteln steckt.
Bäuerinnen bauen Brücken
Petra Wimmer
Schweinezucht
Oberösterreich
In Österreich wird heute mehr als jeder dritte Bauernhof von einer Frau geleitet, das sind insgesamt rund 36.000 Betreibe. In Oberösterreich und Salzburg sind es sogar jeweils 42 % aller Höfe.
Im Vergleich zu Deutschland (11 %) und der Schweiz (7 %) ist in Österreich der Anteil mit 36 % Betriebsleiterinnen besonders hoch. Bäuerinnen sind somit klar treibende Kraft im ländlichen Raum. Sie sind Unternehmerinnen, Impulsgeberinnen und Verantwortungsträgerinnen mit ganz unterschiedlichen Lebensrealitäten. Besonders wenn es um Diversifizierung, neue Geschäftsmodelle und Einkommensquellen am Hof geht, sind Frauen diejenigen, die voran gehen.
Frauen prägen die Land- und Forstwirtschaft. Sieh dir an, wie sie unser Land gestalten.
Am Laufenden bleibenWo siehst du aktuell die größte Herausforderung für Frauen in der Landwirtschaft?
Jetzt abstimmen!Katja Müllner ist ständig in Bewegung. Ob sie auf ihrem E-Roller über den Hof und durch die Hallen jagt oder vom Traktor springt, um die Hafer-Aussaat am Acker zu kontrollieren – auf ihrem großen Biobetrieb ist immer viel zu tun. Einen Teil ihrer Ackerkulturen bietet sie in ihrem Onlineshop an: Linsen, Schwarze Bohnen und Soja sowie Popcornmais ergänzen das Einkommen am Betrieb. Damit verbindet sie Versorgungssicherheit, Unternehmerinnentum und digitale Vermarktung ganz selbstverständlich – und nimmt kein Blatt vor den Mund, um andere Bäuerinnen anzuspornen.
Bäuerinnen schaffen Vielfalt
Katja Müllner
Bio-Ackerbau
Burgenland
Jetzt zum Newsletter anmelden und kein Bäuerinnen-Portrait verpassen!Empowering women farmers for efficient agrifood systems
„Jeder Hof zählt!“ mit Maria Fanninger & Heidi Liebminger
Die gesetzliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist etabliert. In der Landwirtschaft sind traditionelle Geschlechterrollen jedoch weiterhin stark vertreten. Strukturelle Benachteiligungen, etwa aufgrund von Mehrbelastung durch unbezahlte Arbeit und Betreuungspflichten, bestehen nach wie vor. Auch in der Agrar- und Regionalpolitik sind Frauen noch wenig vertreten. Doch Bäuerinnen brechen zunehmend mit klassischen Rollenbildern und diverse Unterstützungsmaßnahmen stärken ihr Engagement.
Erfahre mehr über PetraErfahre mehr über KatjaBild: © BMLUK/Paul Gruber
Heraus-forderungenVon der Direktvermarktung hofeigener Produkte über Tourismusangebote wie Urlaub am Bauernhof bis hin zu Bildungs- oder Pflegeangeboten am Hof – Bäuerinnen sind echte Pionierinnen, wenn es darum geht, ihre Betriebe zu diversifizieren. Doch warum sind Frauen ausgerechnet in diesem Bereich oft Vorreiterinnen? Und welche Unterstützung gibt es für Diversifizierungsmaßnahmen in Österreich?
Sie sind Expertinnen in ihrem Feld...
Mehr über Diversifizierung erfahren!Herausforderungen und Chancen
Bäuerinnen forcieren nachhaltige Entwicklungsziele
Im September 2015 einigten sich Österreich und 192 weitere Länder auf gemeinsame, globale Ziele für eine Nachhaltige Entwicklung auf wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Ebene – die sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs). Mit dem internationalen Jahr der Bäuerinnen werden einige der Ziele adressiert, insbesondere der Beitrag von Bäuerinnen zur Ernährungssicherheit (SDG 2), die Förderung wirksamer Teilhabe von Frauen in der Regionalpolitik (SDG 5), ihre Rolle in einer nachhaltigen Regionalentwicklung (SDG 11), der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen (SDG 12), einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern und der Schutz natürlicher Lebensräume (SDG 15). Nähere Informationen zu den SDGs findest du hier.
In ganz Österreich bieten ca. 644 Betriebe „Schule am Bauernhof“ an, auf 77 % der Höfe werden die Lehrgänge von Frauen durchgeführt. Petra ist damit eine von vielen Bäuerinnen, die sich für aktive Wissensvermittlung rund um Landwirtschaft einsetzen.
Oft sind es Frauen, die Diversifizierungsmaßnahmen wie Direktvermarktung, Tourismus- oder Bildungsangebote auf ihren Betrieben anstoßen und neue Geschäftsideen einbringen. Hier erfährst du mehr dazu!
Geschlechtergleichstellung
Geschlechtergleichstellung
Präkonferenz „Frauen in ländlichen Räumen“
Hol dir noch mehr Einblicke in das Leben und Wirken von Bäuerinnen mit den Podcasts von Land schafft Leben! In einer aktuellen Folge spricht etwa Schafbäuerin Elisa Thurner unter anderem über Geschlechtergleichstellung in der Landwirtschaft.
Unser Podcast-Tipp!
Not fit for Marketing - Bäuerinnen jenseits der Idylle
„Bäuerinnen geben Gas!“ - Klagenfurter Bäuerinnentreff
Speeding Up Innovation: Mehr Vielfalt am Hof
Jetzt mitmachen: Zeig uns deine Arbeit und deine Geschichte!